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SAP Note 1648480 · End-of-Maintenance 31.12.2027

SAP PI/PO geht in Rente.
Ihre Integration bleibt.

Ab dem 1. Januar 2028 ist Schluss mit Standard-Support für SAP Process Integration und Process Orchestration. Wer jetzt nicht plant, migriert später unter Zeitdruck. Ich begleite Ihre Migration von der Architektur­beratung bis zum Betrieb — als unabhängiger Freiberufler, ohne Toolbias.

01Worum es geht

Ein stichtags­scharfes Problem mit langer Vorlaufzeit.

2027 Stichtag

Ende der Mainstream-Wartung für SAP PI/PO. Danach keine Patches, keine Security-Updates, keine Neuerungen mehr.

12–24 Monate üblich

Typische Laufzeit einer Migration je nach Komplexität und Anzahl der Szenarien — Assessment, Redesign, Umzug, Hypercare.

≠ 1:1 kein Lift-and-Shift

Mappings, Adapter, Error-Handling und Operations-Konzepte müssen auf der BTP neu gedacht werden — nicht nur kopiert.

02Zeitachse

Was Sie wann tun sollten.

2020
Mainstream-Ende ursprünglich
von SAP verlängert
2023
SAP Integration Suite produktiv
Nachfolger etabliert
Heute
Assessment & Blueprint
jetzt der richtige Zeitpunkt
2026
Migration in Wellen
Szenarien systematisch umziehen
Q3 2027
Cutover abgeschlossen
Puffer für Altlasten
31.12.2027
PI/PO End-of-Maintenance
keine Patches mehr

Wer nach 2026 startet, plant mit sehr knappem Risikopuffer. Wer vor Ende 2025 startet, bekommt noch ruhige Wellen und genügend Hypercare-Zeit.

03Mein Vorgehen

Fünf Phasen — von der Idee bis zum stabilen Betrieb.

01
Phase 1

Architektur­beratung

Bestandsaufnahme Ihrer heutigen PI/PO-Landschaft. Szenarien klassifizieren, Domänen schneiden, Ziel­architektur auf der BTP entwerfen. Entscheidung zwischen Integration Suite, hybriden Modellen und Co-Existenz.

  • Ist-Analyse & Komplexitäts-Scoring
  • Ziel­architektur (BTP, hybrid, EAI)
  • Security- & Netzwerk-Konzept
  • Governance & Namenskonventionen
  • Monitoring- & Alerting-Strategie
  • Business-Case & TCO
02
Phase 2

Tool-Auswahl

Integration Suite ist nicht in jedem Szenario automatisch die richtige Antwort. Ich bewerte neutral: SAP-Bordmittel, Event-Broker, API-Gateways, ggf. non-SAP-Alternativen wie Boomi oder MuleSoft — abhängig von Ihrem Portfolio.

  • Capability-Matching
  • Lizenzmodell & Preismodell
  • Betriebs­modell (SaaS vs. BYOL)
  • Exit-Strategie
  • PoC-Begleitung
  • Entscheidungs­vorlage für die IT-Leitung
03
Phase 3

Planung

Aus dem Blueprint wird ein verlässlicher Plan: Welle für Welle, mit klaren Abhängigkeiten, Test- und Cutover-Konzept. Verprobt an den ersten 5–10 Szenarien, dann industrialisiert.

  • Wellen- & Abhängigkeits­planung
  • Test- & Cutover-Konzept
  • Rollback-Strategie
  • CI/CD-Pipeline
  • Dokumentations­standard
  • Schulungs­plan für Ihr Team
04
Phase 4

Durchführung

Ich bleibe hands-on: iFlow-Entwicklung, Mapping-Redesign, Adapter-Migration, Groovy-Skripte, API-Proxies. Immer mit Review durch Ihr Team, damit die Lösung bleibt, wenn ich gehe.

  • iFlow-Entwicklung (CPI)
  • API-Proxies & Policies
  • Event-Mesh-Anbindung
  • Mapping- & Groovy-Migration
  • Adapter (inkl. 3rd-Party)
  • Fach- & Integrationstests
05
Phase 5

Begleitung & Hypercare

Nach dem Cutover ist die Arbeit nicht vorbei. Ich bleibe als Sparrings­partner für Ihr Betriebs-Team — Incident-Analysen, Performance-Tuning, Onboarding weiterer Partner. Übergabe in einen sauberen Betrieb.

  • Hypercare-Begleitung
  • Incident- & Root-Cause-Analyse
  • Performance-Tuning
  • Knowledge-Transfer
  • Dokumentations-Review
  • Optionaler Retainer
04Zielplattformen

Kein Tool-Dogma. Ihr Portfolio entscheidet.

Ich bin SAP-affin, aber nicht SAP-hörig. In der Regel läuft die Migration auf die SAP Integration Suite hinaus — in begründeten Fällen aber auf eine hybride oder non-SAP-Lösung. Die drei häufigsten Ziel­bilder in meinen Projekten:

Default SAP Integration Suite

Cloud Integration, API Management, Integration Advisor, Event Mesh, Open Connectors — als konsolidierte Plattform auf der BTP. Für die meisten SAP-zentrischen Landschaften der effizienteste Pfad.

+ nah am SAP-Standard · + Content-Pakete · + BTP-Integration
Hybrid CPI + Advanced Event Mesh

Wenn das Event-Aufkommen hoch ist oder Non-SAP-Systeme asynchron mitspielen müssen: Solace-basiertes AEM für den Event-Layer, CPI für das synchron-prozedurale Geschäft.

+ Durchsatz · + Multi-Broker · + AsyncAPI-Standard
Alternative Non-SAP iPaaS

Azure Integration Services, Boomi, MuleSoft, webMethods, Workato: sinnvoll, wenn bereits eine Unternehmens-Integrations­plattform existiert oder Non-SAP-Systeme den Ton angeben. Ich bewerte objektiv, nicht kaufmännisch motiviert.

+ vorhandene Lizenzen · + Fach-Know-how · + Non-SAP-Fokus
05Einstiegs­formate

Drei Wege, anzufangen.

2 Tage

PI/PO Health-Check

Struktur­ierter Schnellscan Ihrer Landschaft. Inventar, Komplexitäts-Scoring, Risiko-Heatmap. Am Ende wissen Sie, woran Sie sind — in zwei Arbeitstagen.

Ergebnis: Heatmap + Empfehlung nächster Schritt.
4–6 Wochen

Migrations­blueprint

Vollständige Zielarchitektur, Wellenplanung, Tool-Entscheidung, Budget- und Zeit-Rahmen. Workshops mit Ihrem Team. Entscheidungsreif für die IT-Leitung.

Ergebnis: Blueprint-Dokument + Kostenschätzung.
3–24 Monate

Migrations­begleitung

Operative Mitarbeit über die gesamte Laufzeit — als Architekt, als Hands-on-Entwickler, als Sparringspartner. Teilzeit oder Vollzeit, remote oder hybrid.

Ergebnis: migrierte Szenarien + geschultes Team.
06Häufige Fragen

Was Kunden als Erstes fragen.

Kann ich nicht einfach bis 2027 warten? +

Technisch: ja. Organisatorisch: nein. Eine saubere Migration mit 50–200 Szenarien braucht 12–24 Monate inkl. Test- und Hypercare-Phasen. Wer Anfang 2026 noch nicht im Assessment ist, kommt in Zeitnot — und Zeitnot bezahlen Sie in Projekten doppelt.

Ist SAP Integration Suite automatisch die richtige Wahl? +

Für SAP-zentrische Landschaften meistens ja. Es gibt aber Fälle, in denen ein bereits eingeführtes iPaaS (Boomi, MuleSoft) oder eine dedizierte Event-Broker-Lösung (Solace, Kafka) sinnvoller ist. Ich bewerte neutral — ich verkaufe keine Lizenzen.

Was passiert mit meinen bestehenden Mappings und iFlows? +

Ein Teil lässt sich mit dem SAP Migration Assessment Tool automatisch überführen — realistisch sind 30–60 % der Szenarien, je nach Komplexität. Der Rest muss redesignt werden. Das ist kein Nachteil: Viele Altlasten werden dabei bereinigt.

Brauche ich zusätzlich SAP API Management? +

Sobald externe Consumer (Partner, mobile Apps, Storefronts) ins Spiel kommen: ja. API Management sitzt als Governance-Layer vor Ihren CPI-iFlows und übernimmt OAuth, Rate-Limits, Versionierung, Analytics und das Developer-Portal.

Wie arbeiten Sie mit unseren internen Teams zusammen? +

Ich bin Freiberufler, kein Beratungshaus. In der Regel eingebettet in Ihr Team, mit klar definiertem Wirkungskreis. Ich bringe Wissen rein — und baue es auf. Ziel ist immer, dass Ihr Team am Ende selbstständig weiter­arbeiten kann.

Was kostet eine Migration grob? +

Das hängt stark von Szenarien-Anzahl, Komplexität und Ziel­architektur ab. Für einen Blueprint veranschlage ich typischerweise 4–6 Wochen. Die volle Migration liegt je nach Umfang zwischen 6 Personenmonaten und mehreren Personenjahren. Belastbare Zahlen liefert das Assessment.

Ihre Integration darf nicht warten.

Schreiben Sie mir — oder buchen Sie direkt einen 30-minütigen Kennen­lern-Call. Ich melde mich in der Regel innerhalb von 24 Stunden.