Kann ich nicht einfach bis 2027 warten? +
Technisch: ja. Organisatorisch: nein. Eine saubere Migration mit 50–200 Szenarien braucht 12–24 Monate inkl. Test- und Hypercare-Phasen. Wer Anfang 2026 noch nicht im Assessment ist, kommt in Zeitnot — und Zeitnot bezahlen Sie in Projekten doppelt.
Ist SAP Integration Suite automatisch die richtige Wahl? +
Für SAP-zentrische Landschaften meistens ja. Es gibt aber Fälle, in denen ein bereits eingeführtes iPaaS (Boomi, MuleSoft) oder eine dedizierte Event-Broker-Lösung (Solace, Kafka) sinnvoller ist. Ich bewerte neutral — ich verkaufe keine Lizenzen.
Was passiert mit meinen bestehenden Mappings und iFlows? +
Ein Teil lässt sich mit dem SAP Migration Assessment Tool automatisch überführen — realistisch sind 30–60 % der Szenarien, je nach Komplexität. Der Rest muss redesignt werden. Das ist kein Nachteil: Viele Altlasten werden dabei bereinigt.
Brauche ich zusätzlich SAP API Management? +
Sobald externe Consumer (Partner, mobile Apps, Storefronts) ins Spiel kommen: ja. API Management sitzt als Governance-Layer vor Ihren CPI-iFlows und übernimmt OAuth, Rate-Limits, Versionierung, Analytics und das Developer-Portal.
Wie arbeiten Sie mit unseren internen Teams zusammen? +
Ich bin Freiberufler, kein Beratungshaus. In der Regel eingebettet in Ihr Team, mit klar definiertem Wirkungskreis. Ich bringe Wissen rein — und baue es auf. Ziel ist immer, dass Ihr Team am Ende selbstständig weiterarbeiten kann.
Was kostet eine Migration grob? +
Das hängt stark von Szenarien-Anzahl, Komplexität und Zielarchitektur ab. Für einen Blueprint veranschlage ich typischerweise 4–6 Wochen. Die volle Migration liegt je nach Umfang zwischen 6 Personenmonaten und mehreren Personenjahren. Belastbare Zahlen liefert das Assessment.